Vorsteueraufteilung bei der Herstellung eines gemischt genutzten Gebäudes
Kanzlei Giffhorn » Steuer-News » Steuer-News Detailseite

Vorsteueraufteilung bei der Herstellung eines gemischt genutzten Gebäudes

Bei der Herstellung eines gemischt genutzten Gebäudes kann für den Vorsteuerabzug — im Gegensatz zu den Eingangsleistungen für die Nutzung, Erhaltung und Unterhaltung — nicht darauf abgestellt werden, welche Aufwendungen in bestimmte Teile des Gebäudes eingehen. Vielmehr kommt es insoweit auf die prozentualen Verwendungsverhältnisse des gesamten Gebäudes an.

Bei der Herstellung eines solchen Gebäudes ermöglicht der objektbezogene Flächenschlüssel regelmäßig eine sachgerechte und „präzisere” Berechnung des Rechts auf Vorsteuerabzug als der gesamtumsatzbezogene oder der objektbezogene Umsatzschlüssel.

BFH, Urt. v. 10.08.2016, XI R 31/09, StBdirekt-Nr. 016649

Zurück

Steuerberater-Fortbildungspartner & Steuerberater-Verbände:

© 2020 Kanzlei Giffhorn – Steuerberater Braunschweig
Steintorwall 10 · 38100 Braunschweig
Fon (05 31) 4 02 16