Nachweispflicht für Bewirtungsaufwendungen bei Bewirtungen in einer Gaststätte
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Nachweispflicht für Bewirtungsaufwendungen bei Bewirtungen in einer Gaststätte

1. Honorarforderungen eines Steuerberaters können als unwe­sentliche Betriebsgrundlagen bei einer Einbringung nach § 24 UmwStG zurückbehalten werden.

2. Entnimmt der Steuerpflichtige die zurückbehaltenen Forde­rungen nicht ausdrücklich in sein Privatvermögen, verbleiben sie in seinem Restbetriebsvermögen.

3. Die zur Ermittlung des Einbringungsgewinns erforderliche Übergangsgewinnermittlung erstreckt sich nur auf tatsächlich eingebrachte Wirtschaftsgüter.

4. Ermittelte der Steuerpflichtige vor der Einbringung seiner Praxis den Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG, so sind die zurückbe­haltenen Forderungen als nachträgliche Einnahmen aus freibe­ruflicher Tätigkeit nach § 24 Nr. 2 EStG im Zuflusszeitpunkt zu erfassen.

BFH-Urteil vom 4. Dezember 2012, VIII R 41/09

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