Wahl der Zusammenveranlagung
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Wahl der Zusammenveranlagung

26 Abs. 2 Satz 4 EStG regelt, dass die Wahl der Veranlagungsart nach Eintritt der Unanfechtbarkeit des Steuerbescheides nur noch geändert werden kann, wenn ein Steuerbescheid, der die Ehegatten betrifft, aufgehoben, geändert oder berichtigt wird. Auf Bund-Länder-Ebene wurde entschieden, dass die Wahlrechtsänderung von der Einzel- zur Zusammenveranlagung nach § 26 EStG in der Fassung des StVerG 2011 in jedem Fall erfolgen kann, in dem das erstmalige Veranlagungsverfahren wenigstens eines Ehegatten/Lebenspartners noch nicht durchgeführt und ein Bescheid über die Einkommensteuer noch nicht erlassen wurde.

FinBeh Hamburg, bundeseinheitlicher Erlass v. 24.07.2017, S 2262-2016/001-52

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